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Goldgrube für begabte Studierende -Stipendien der Begabtenförderungswerke
Freitag, 22. August 2008 um 17:09 Uhr
ImageDie Förderbeträge der Begabtenförderungswerke sind an die Förderung nach dem Bundesausbildungsgesetz angelehnt. Das besondere an diesen Stipendien ist jedoch, dass sie im Gegensatz zur Förderung nach dem Bafög nicht zurückgezahlt werden müssen. Des weiteren erhalten die Geförderten der Begabtenförderungwerke zusätzlich noch ein sogenanntes Büchergeld in Höhe von 80 Euro im Monat.

Somit können Stipendiaten der besagten Stiftungen bis zu 728 Euro monatlich erhalten, ohne hiervon einen Teil zurückzahlen zu müssen. In diesen Betrag sind die veränderten Grundbeträge nach Bafög miteingerechnet. Auch bei den Stiftungen richtet sich die materielle Förderung, angelehnt an das Bafög, auf das Einkommen der Eltern, das eigene Einkommen und das eigene Vermögen. Hiervon ist allerdings das Büchergeld in Höhe von 80 Euro ausgenommen. Bei wem also die Förderung elternabhängig berechnet und hierdurch keine Zahlungen getätigt werden, da das Einkommen zu hoch ist, erhält trotzdem das Büchergeld und die sogenannte immaterielle Förderung, wie Exkursionen, Seminare und vieles mehr.

Angesichts solch verlockender Aussichten geraten viele Studierende ins Schwärmen. Dennoch wagen nur wenige den Schritt und bewerben sich bei einem der elf Begabtenförderungswerke. Viele rechnen sich nur geringe Chancen aus und scheuen die umständlichen Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Doch eine Bewerbung, auch für nicht hochbegabte, kann sich lohnen. Aktuell erhalten lediglich 2 Prozent aller Studierenden ein solches begehrtes Stipendium. Weitere Informationen zu Stipendien findet ihr unter dieser Rubrik.
 
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